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MI | 11.04.2012
Einkaufen (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
VCÖ fordert: Nahversorgung im Ort stärken
Jede dritte Gemeinde im Burgenland ist ohne Lebensmittelgeschäft im Ort. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) wünscht sich daher eine rad- und fußgängerfreundliche Verkehrsplanung - denn die beeinflusst die Wettbewerbsfähigkeit.
Viele Geschäfte zugesperrt
In den vergangenen 20 bis 30 Jahren wurden immer mehr Lebensmittelgeschäfte und Supermärkte an den Ortsrand der Gemeinden gebaut. In den Ortskernen haben immer mehr Nahversorger zugesperrt. Mittlerweile haben 59 der 171 Gemeinden im Burgenland kein eigenes Geschäft im Ort. Das führe unter anderem zu mehr Straßenverkehr, weil die Geschäfte am Ortsrand oft nur mit dem Auto gut erreichbar seien, sagt der VCÖ.
Der VCÖ empfiehlt etwa, mehr Fußgängerzonen einzurichten.
Empfehlungen des VCÖ
Der VCÖ empfiehlt daher eine rad- und fußgängerfreundliche Verkehrsplanung und fordert stärkere Initiativen, um Lebensmittelgeschäfte wieder in die Ortszentren zu bringen.

Maßnahmen, wie etwa Fußgängerzonen, würden zum Einkaufen per Rad oder zu Fuß einladen. Dadurch werde die Nahversorgung im Ort gestärkt, meint der VCÖ und Lebensmittelgeschäfte könnten sich wieder im Ortszentrum ansiedeln.

Außerdem könne sich der Konsument Geld ersparen. Denn angesichts der hohen Spritpreise sind Gehen oder eine Fahrradfahrt nicht nur gesund, sondern auch kostenlos.
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