Musica Sacra macht Auftakt zum Liszt-Jahr Das Neujahrskonzert der Musica Sacra in Lockenhaus war Auftakt für das Liszt-Jahr im Burgenland. Chor und Orchester widmeten das Konzert am Samstagabend ganz dem gefeierten Virtuosen und Komponisten aus Raiding.
570 Besucher Jeder Platz in der Pfarrkirche Lockenhaus war besetzt: Rund 570 Besucher stimmten sich beim Konzert von Musica Sacra mit Liszt auf das neue Jahr ein. Chor und Orchester spielten Teile aus dem Christus-Oratorium von Franz Liszt.
14 Stationen aus dem Leben Christi
Liszt komponierte das Oratorium in den 1860-iger Jahren in Rom. Die geplante Eheschließung mit der Fürstin Sayn-Wittgenstein war im letzten Moment am Einspruch des Vatikans gescheitert, Franz Liszt widmete sich daraufhin der religiösen Einkehr und empfing die Weihen zum Abbé. Mit dem Oratorium wollte er seine Vorstellungen von geistlicher Musik verwirklichen: zur Erbauung der Menschen und zur Verherrlichung Gottes.
Liszt hat für sein Oratorium 14 Stationen aus dem Leben Christi ausgewählt. Hochexpressive Orchesterpassagen wechseln mit Momenten religiöser Innigkeit - ein abwechslungsreiches und auch anspruchsvolles Werk für das Publikum, und auch für Chor und Orchester.
Amateure und Profis Der Leiter von Musica Sacra, Wolfgang Horvath, rekrutiert seine Chor- und Orchestermitglieder aus der Umgebung, aber auch aus der Steiermark und aus Wien. Es sind engagierte Amateure, aber auch Lehrende und Studierende der Musik. Konzertmeisterin Cornelia Löscher ist Dozentin am Haydnkonservatorium in Eisenstadt.