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MI | 11.04.2012
Plan für Generationenzentrum. (Bild: ORF)
SOZIALES
Zentrum für Generationen in Wetschehaus
Auf dem Areal der Caritas-Sozialstation Wetschehaus in Rumänien haben Schüler und Lehrer der HTL Mödling ein sogenanntes Generationenzentrum errichtet. Nächstes Jahr soll es fertiggestellt sein.
Nullenergiehaus mit zwei Geschoßen
Das 400 Quadratmeter große zweigeschoßige Gebäude ist als Nullenergiehaus konzipiert. In der letzten Ausbaustufe soll es mit Photovoltaik-Paneelen ausgestattet werden.

So kann der benötigte Strom selbst produziert werden, sagt der HTL-Lehrer und Projektleiter Thomas Radatz aus Leithaprodersdorf (Bezirk Eisenstadt Umgebung).

Noch nicht komplett
Schon jetzt ist ein Großteil der Haustechnik installiert. Etliches fehle aber noch - wie etwa Sanitär-Einbauteile, Duschtassen, WC-Schalen oder die gesamten Möbel. Die will man aber nicht neu kaufen.
Hoffen auf Möbel
"Ideal wäre, wenn irgendwo Büromöbel, Kleiderschränke, Stühle und Tische ausgeschieden oder erneuert werden - und die nicht weggeschmissen werden, sondern uns informiert. Wir könnten sie holen, sammeln und im Frühjahr nach Rumänien bringen", so der Projektleiter.
Mehr als 35 Schüler waren dabei.
Arbeitseinsatz in Wetschehaus
Unter der Leitung von Thomas Radatz waren die Schüler heuer zwei Mal auf Arbeitseinsatz in dem kleinen Dorf im Banat. Mehr als 35 Schüler und bis zu sechs Lehrer waren heuer bei den beiden Auslandseinsätzen dabei.

Für Senioren und Jugendliche
In dem Generationenhaus sollen künfte pflegebedürftige Senioren, aber auch Jugendliche unter einem Dach wohnen und betreut werden. Künftig wird sich eine Interessensgemeinschaft um den Fortbestand dieser Einrichtung kümmern.
Die Jugendlichen sollen Möbel, Hygieneartikel und Ähnliches verteilen.
Lobbying für Interessensgemeinschaft
Es gehe aber nicht um Geldspenden, sondern darum, dass diese Interessensgemeinschaft Lobbying für dieses Projekt betreibe.

"Dass jeder in seinem Umfeld schaut, dass Waren, die in Österreich nicht mehr gebraucht werden - eben wie Möbel, Hygieneartikel oder Lebensmittel - nach Wetschehaus gebracht werden. Und die Jugendlichen könnten es dort verteilen", so Radatz.
Prominente Mitglieder
Diese Interessensgemeinschaft, die aus rund 100 Personen besteht, konnte auch schon einige prominente Mitglieder gewinnen - darunter Altbischof Paul Iby, die frühere Caritas-Direktorin Margarethe Kohlenberger und Elfriede Schweifer, die mit dem sozialen Engagement in Wetschehaus begonnen hat.

Die Verantwortlichen freuen sich übrigens auch über Geldspenden, mit denen Material und Ausstattung angekauft werden kann.
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