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MI | 11.04.2012
Schweißer. (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
Arbeitsmarkt-Öffnung: Experten gelassen
Anfang Mai 2011 wird der heimische Arbeitsmarkt auch für Mitglieder der neuen EU-Staaten geöffnet. Experten rechnen laut einer neuen Studie der IV aber nicht mit einem Ansturm von billigen ungarischen Arbeitskräfte.
Für verstärkte Kontrollen
Für die Studie wurden unter anderem Experten von AMS, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung (IV) befragt. Sie sehen diesem Zeitpunkt recht gelassen entgegen und fürchten sich nicht vor einem plötzlichen Ansturm von billigen Arbeitskräften. Es müsse aber verstärkte gesetzliche Kontrollen geben, um Schwarzarbeit und Lohndumping zu vermeiden.
Hilfskräfte unter Druck
Mit einem Verdrängungswettbewerb rechnet man allerdings bei den gering qualifizierten Arbeitskräften. So könnte es etwa im Bereich der Hilfskräfte und Bauarbeiter eine stärkere Konkurrenz geben - und die wird auch für heimische Betriebe durch ungarische Dienstleister erwartet.
Jugendliche als Sorgenkinder
Laut Studie bleibt die Gruppe der Jugendlichen das Sorgenkind auf dem heimischen Arbeitsmarkt. Schlechte schulische Leistungen, Defizite im sozialen Umgang und das Nichtwissen rund um die Möglichkeiten bei der Berufswahl sind die Probleme.

Die Studie bestätigt auch, dass die Berufswahl der Jugendlichen nicht dem Bedarf der Wirtschaft entspricht. Daher wünschen sich die Befragten eine verstärkte Zusammenarbeit von Schulen, Arbeitsmarktverwaltung und Betrieben.
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