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KIRCHE |
10.09.2010 |
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Laien üben Kritik an Ägidius Zsifkovics
Zwei Wochen vor der Weihe von Ägidius Zsifkovics zum neuen Diözesanbischof üben Laien heftige Kritik. Eduard Posch, Mitglied des Pastoralrates, wirft Zsifkovics vor, die Arbeit der Laien zu missachten.
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Absage des Diözesantages als Anlass
Anlass für die Kritik des Pinkafelder Ratsvikars und Mitglieds des Pastoralrates Eduard Posch ist die ersatzlose Absage des Diözesantages am 23. Oktober durch Ägidius Zsifkovics.
Der Diözesantag war als integrierender Bestandteil des heurigen Jubiläumsjahres der Diözese Eisenstadt geplant, sagt Posch.
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Posch: "Zwei Jahre Arbeit umsonst"
Laienvertreter, wie Pfarrgemeinderäte und der Pastoralrat, haben seit April 2009 an der Planung des Tages gearbeitet. Mit der ersatzlosen Absage des Diözesantages durch den neuen Bischof Ägidius Zsifkovics sei die Arbeit von zwei Jahren umsonst gewesen, kritisiert Posch.
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"Missachtung der Laien"
"Ich finde es als eine große Missachtung und Geringschätzung der Arbeit des Pastoralrates und aller Pfarrgemeinderäte. Tausende Stunden ehrenamtliches Engagement werden durch diese Entscheidung gleichsam weggeworfen. Es hat den Anschein, dass der Weg der Begegnung und des Dialogs, den Bischof Paul Iby eingeschlagen hat, revidiert wird", sagt Posch.
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Bischofshof: "Kirchenrechtliche Gründe"
Aus dem Bischofshof in Eisenstadt heißt es dazu, dass die Absage des Diözesantages kirchenrechtliche Gründe habe.
Durch die Sedisvakanz, die noch bis zur Weihe des neuen Bischofs dauert, hätten sämtliche Gremien der Diözese aufgehört zu exisitieren.
Es sei nicht nachvollziehbar, Gremien einzuberufen, die nicht exisitieren, sagt Kanzleileiter Gerhard Grosinger.
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Posch: "Nur ein Vorwand"
"Das ist eigentlich ein Vorwand, der möglicherweise kirchenrechtlich eine Bedeutung hat, aber inhaltlich eigentlich nicht, weil der Diözesantag ohnehin kein beschließendes Gremium ist", so Posch.
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Grosinger: "Vorgehensweise befremdlich"
In der Absage habe man den Betroffenen mitgeteilt, dass sich die Diözese voll und ganz auf das St. Martins Fest am 11. November konzentrieren wolle, sagt wiederrum Grosinger.
Er finde es befremdlich, dass sich Posch als ausgebildeter Mediator an die Medien wende, bevor er eine Antwort auf sein Schreiben aus dem Bischofshof erhalten habe.
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Antwortschreiben in Arbeit
Ein solches Antwortschreiben sei bereits in Arbeit. Darin werde dann auch auf die persönlichen Angriffe auf Ägidius Zsifkovics eingegangen, sagt Grosinger.
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burgenland.ORF.at; 09.9.10
In zweieinhalb Wochen, am 25. September, wird Ägidius Zsifkovics im Eisenstädter Martinsdom zum Bischof geweiht und folgt damit Paul Iby nach. Im Bischöflichen Ordinariat laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.
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