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MO | 13.02.2012
Weintrauben (Bild: APA)
LANDWIRTSCHAFT
Winzer erwarten bei Lese gute Qualität
Im Burgenland stehen die Winzer kurz vor der Weinlese. In zwei bis drei Wochen soll es losgehen. Trotz der tristen Wetterverhältnisse der vergangenen Monate wird mit einer angemessenen Qualität gerechnet.
Weniger Wein
Aufgrund der moderaten Wintermonate gab es bei den burgenländischen Trauben kaum Frostschäden. Im Frühling verzögerte jedoch das nasse und kühle Wetter den Vegetationsbeginn.
Der Regen während der Weinblüte im Juni hat sich etwas negativ auf die Traubenentwicklung ausgewirkt. Dies brachte auch eine Minderung der Menge mit sich. Derzeit werden 30 bis 40 Prozent weniger Hektoliter Wein prognostiziert.
Hoffen auf Ende des Regens
Das nasse und kalte Wetter im Moment ist nicht förderlich für die Traubenreife. Sollte es noch länger feucht bleiben, ist laut Experten auch mit einer Auswirkung auf die Qualität zu rechnen.

Weinbauverband Burgenland Geschäftsführer Josef Finster dazu: "Wenn es so bleibt, dann wird es schwierig, weil dann auch die Fäulnis dazukommt. Dann haben wir nicht so ein gutes Weinjahr. Aber es sollte ja wieder trockener werden, da hoffen wir dann schon dass die Regeneration zunimmt und die Qualität dementsprechend ist."
Geringe Menge bringt höheren Preis
Aufgrund der geringeren Menge an Trauben wird der Preis für Weintrauben steigen. Derzeit handelt man den Preis für Weißweintrauben mit 60 bis 80 Cent pro Kilogramm. Im Vergleich dazu lag der Preis im Vorjahr für Weißweintrauben bei 40 bis 50 Cent pro Kilogramm.
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