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MO | 13.02.2012
Ägidius Zsifkovics. (Bild: ORF)
KIRCHE
Bischofsweihe: Vorbereitungen laufen
In zweieinhalb Wochen, am 25. September, wird Ägidius Zsifkovics im Eisenstädter Martinsdom zum Bischof geweiht und folgt damit Paul Iby nach. Im Bischöflichen Ordinariat laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.
670 Sitzplätze stehen im Martinsdom zur Verfügung.
An die 5.000 Besucher erwartet
Zum Festgottesdienst am Vormittag werden etwa 2.000 bis 5.000 Teilnehmer erwartet, so Ordinariatskanzler Gerhard Grosinger.

Eine genaue Schätzung sei schwer möglich, weil nur die Besitzer von Platzkarten im Dom registriert sind. Im Martinsdom stehen - einschließlich des an der Liturgie teilnehmenden Klerus - insgesamt 670 Sitzplätze zur Verfügung.
Sie sind für Bischöfe, Priester, Ehrengäste sowie Verwandte und Freunde des neuen Bischofs reserviert. Alle burgenländischen Pfarren wurden außerdem eingeladen, jeweils den Ratsvikar oder einen Stellvertreter zu entsenden, die ebenfalls in der Domkirche Platz finden. Auf diesem Weg solle zumindest symbolisch die gesamte Diözese vertreten sein.
Der ORF überträgt den Festgottesdienst.
Viele Vorbereitungen nötig
Vor allem, was die Infrastruktur betreffe, sei viel zu tun. Denn der Dom sei zu klein, um die erwartete Schar der Festgäste zu fassen.

Deshalb werden für all jene, die keine Platzkarte für eine Sitzgelegenheit ergattern konnten, drei Videowalls an den Seiten der Domkirche aufgebaut, erläuterte Grosinger. Der Festgottesdienst wird auch vom ORF übertragen.
Viele Bischöfe und Priester erwartet
Zur Bischofsweihe werden sehr viele Bischöfe, Priester und zumindest zwei Kardinäle erwartet, so Grosinger.

Dies habe auch damit zu tun, dass der neue Bischof den mitteleuropäischen Katholikentag mitorganisiert habe und auch allgemein über gute kirchliche Kontakte in den mittel- und osteuropäischen Raum verfüge.
23 Personen mit Organisation betraut
Der Ordinariatskanzler ist zusammen mit zwei Geistlichen mit der Organisation beschäftigt. Unterstützt wird das Trio von mehr als 20 Personen, die in den verschiedenen Bereichen - von der Infrastruktur über Liturgie, geistliche Vorbereitung und Gästebetreuung bis zu den Finanzen - tätig sind.
"Alles auf Schiene"
"Es ist eigentlich alles auf einer guten Schiene", resümiert Grosinger. Begonnen hätten die Vorbereitungen bereits Mitte Juli mit der Sammlung von Adressmaterial sowie dem Druck und Versand der Einladungen.

Auch drei Besprechungen mit Vertretern der Stadtgemeinde sowie von Blaulichtorganisationen und dem Bundesheer, das ebenfalls Unterstützung leiste, hätten bisher stattgefunden.
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