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RAIDING |
10.09.2010 |
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Stararchitekten planen Gästeunterkünfte
Zehn Stararchitekten aus Japan haben für den Festspielort Raiding Modelle für ungewöhnliche Gästeunterkünfte entwickelt. Das Projekt ist von dem in Tokio lebenden Wiener Künstler Roland Hagenberg initiiert worden.
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Vom Konzerthaus inspiriert
Der Autor und Filmemacher Roland Hagenberg hat schon mehrere Bücher über japanische Architektur verfasst. Von seinem geschäftigen Leben in der Millionenmetropole Tokio erholt er sich regelmäßig in einem Bauernhaus in Raiding.
Inspiriert vom bemerkenswerten Konzerthaus in der ländlichen Umgebung plante Hagenberg dann sein Projekt: Er regte zehn berühmte japanische Architektinnen und Architekten, darunter auch die heurige Biennale-Chefin von Venedig, Kazuyo Sejima, dazu an, Gästeunterkünfte für den Festpielort zu entwerfen.
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Klare Vorgaben für Stararchitekten
Aufgabe für jeden Architekten war es, ein Wochenendhaus, ein multifunktionelles Wohnmodul, zu gestalten, erklärt Hagenberg. Dieses solle sowohl von der Gemeinde als auch von Architekturtouristen und auch von den Musikern genutzt werden können.
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Zehn bemerkenswerte Modelle
Mittlerweile sind zehn ganz unterschiedliche Modelle für die Realisierung auf einer Grundfläche von jeweils nur fünf mal fünf Metern entstanden. Ab Freitag sind sie im Wiener Architekturzentrum ausgestellt.
Schon am Mittwoch fand in Raiding ein Workshop statt, bei dem Universitätsprofessor Terinobu Fujimori aus Tokio eine traditionelle japanische Konservierungsmethode für Holz mittels Feuer zeigen wird. Am Samstag werden er und zwei weitere Stararchitekten aus Japan im Raidinger Konzerthaus Vorträge zu ihren Arbeiten halten.
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Link:
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