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SOZIALES |
19.07.2010 |
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Familie muss zurück in den Kosovo
Jene kosovarische Familie, die seit sechs Jahren im südburgenländischen Wolfau lebt und dort voll integriert ist, soll nun definitiv abgeschoben werden. Das entsprechende Schreiben sei bereits zugestellt, heißt es von SOS Mitmensch.
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Kein Ausweg mehr
Die Familie habe das Schreiben für die Abschiebung von der Bezirkshauptmannschaft Oberwart vergangenen Donnerstag erhalten, sagte Rainer Klien von SOS Mitmensch.
Im November des Vorjahres konnte die Familie der Abschiebung entgehen, jetzt gebe es aber keinen Ausweg mehr, so Klien. Eine noch anhängige Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof habe keine aufschiebende Wirkung.
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Zwei bis drei Monate Zeit
"Der Zug ist endgültig abgefahren, die Familie muss Österreich verlassen - entweder unter Einsatz von Polizeigewalt oder freiwillig", sagte Rainer Klien im Interview mit dem ORF Burgenland. Wenn sich die Familie für die Freiwilligkeit entscheidet, dann habe sie etwa zwei bis drei Monate Zeit, um alles zu ordnen und die Wohnung aufzulösen.
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"Super" integriert
Die Familie sei "super" integriert in Wolfau, so Klien. Die Eltern und die Kinder seien in Vereinen und Institutionen engagiert. "Besser integriert kann man in Österreich nicht sein", so Klien. Die Familie sei über den negativen Ausgang ihres Verfahrens schwer schockiert.
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burgenland.ORF.at; 20.11.09
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