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VERLETZT |
15.07.2005 |
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Wildschwein griff Jagdaufseher an
Ein Jäger wurde im Südburgenland von einem Wildschwein angegriffen und verletzt. Der Keiler war bei der Fütterung im Gehege auf den Mann losgegangen.
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Angriff von hinten
Der 51-jährige Berufsjäger Robert Pail aus Hagensdorf war im Gehege in Bildein (Bez. Güssing) am Donnerstagabend mit der Fütterung der Wildtiere beschäftigt, als das Tier plötzlich den Mann von hinten angriff.
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"Ich war zu mutig"
"Ich war Wildschweine umquartieren im Gehege, dann war ich zu mutig und bin der Sau entgegen gegangen. Die hat sich dann umgedreht und ist mir hinten nach.
Sie war dann schneller als ich und hat mir dann die Hauer in die Wade hinein geschlagen", erzählte Robert Pail.
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Bein aufgeschlitzt
Das Tier schlitzte bei dem Angriff dem Aufseher mit einem seiner Hauer die linke Wade auf. Der Mann erlitt dabei eine Fleischwunde. "Es ist eine zirka zehn Zentimeter lange Wunde bis zum Knochen hinein", so der verletzte Jäger.
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Zu dritt im Gehege
Der Jäger war gemeinsam mit zwei anderen Männern im Gehege. Zu dritt waren die Männer nach dem Angriff mit dem Auto aus dem Gehege gefahren, um auf den Notarzt zu warten.
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Mit dem Hubschrauber ins Spital
Der Jäger wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Oberwart geflogen.
Der Angriff sei im Übrigen nicht der erste gewesen, erzählte Robert Pail, es sei schon der dritte Unfall mit einem Keiler.
"Nur wird es halt immer ärger und hoffentlich wird es nicht zu arg. Aber ich werde nicht mehr so mutig sein und lieber weiter weg gehen, dann kann nichts passieren", meinte der Jäger.
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