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MO | 13.02.2012
Baumpfleger beim Baumklettern. (Bild: ORF)
EISENSTADT
"Wipfel-Stürmer" im Schlosspark
Baumpfleger müssen schwindelfrei sein. Das haben an diesem Wochenende 24 von ihnen beim Baumklettern im Eisenstädter Schlosspark bewiesen: Der Mastersbaum, auf den nur die vier Besten klettern durften, war 30 Meter hoch.
Höhenangst kein Thema
Um sich zertifizierter Baumpfleger nennen zu dürfen, muss man nicht unbedingt Gärtner oder Botaniker sein. Man muss aber einige Kurse - meist im Ausland - absolvieren, dann darf man diesen Beruf ausüben.

Höhenangst ist für die Kletterer kein Thema: "Es ist dann nimmer viel Unterschied, ob das jetzt in zehn Metern, zwanzig oder dreißig Metern ist", meint die Oberösterreicherin Christine Sulzbacher, die in Eisenstadt die Beste bei den Damen war.
Baumklettern. (BIld: ORF)
Wettbewern simuliert Arbeit
Bei den Österreichischen Klettermeisterschaften muss man sich über fünf Stationen für die Königsdisziplin, das Masters, qualifizieren. Sulzbacher durfte als Beste bei den Damen auch als einzige Frau am Masters teilnehmen.

Beim Masters müssen im 30 Meter hohen Baum vier Station angeklettert und diese mittels einer Glocke abgeschlossen werden. Der Bewerb simuliert die richtige Arbeit der Baumpfleger.
Man muss zuerst den Baum überprüfen, ob er gesund ist, ob irgendwo ein gefährlicher oder toter Ast herunterhängt.
Baumklettern. (Bild: ORF)
Tipps und Tricks der Baumpfleger
Bei diesen Wettbewerben tauschen Baumpfleger und Pflegerinnen Tipps und Tricks aus, um besser arbeiten zu können. Nebenbei messen sie sich in Schnelligkeit und Geschicklichkeit.
Zuschauer beim Baumklettern. (Bild: ORF)
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