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VERKEHR |
04.05.2010 |
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Start für S31-Weiterbau im Mittelburgenland
Im Mittelburgenland haben nun die Arbeiten zum Weiterbau der S31 begonnen. Die Schnellstraße soll in einem ersten Schritt um ein sechs Kilometer langes Teilstück von Oberpullendorf nach Frankenau verlängert werden.
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Rund 25 Millionen Euro
Die Verkehrsfreigabe des Abschnitts ist für 2012 geplant. Straßenbaureferent Landesrat Helmut Bieler (SPÖ) bezifferte die Errichtungskosten mit rund 25 Millionen Euro.
Durch eine Vorfinanzierung sei der Baubeginn für den ersten Abschnitt der S31-Weiterführung um zwei Jahre vorgezogen worden, so Bieler.
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Entlastung
Zunächst werden Bohrarbeiten durchgeführt. Gleichzeitig laufen die Grundeinlösen und die Fertigstellung des Einreichprojektes.
Durch den Bau des Teilstücks solle es zu einer Entlastung der Orte Oberpullendorf und Unterpullendorf sowie Steinberg-Dörfl und Oberloisdorf kommen, so Bieler.
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Bieler: Weitere Verzögerung nicht tragbar
Bei der Trassenführung des zweiten Abschnittes, der von der B61 bis zur Grenze führt, sollte zunächst die Variante mit einem Grenzübergang bei Olmod (Ungarn) umgesetzt werden.
Ungarn habe aber keine Zusicherung für den Weiterbau der S31 geben können. Eine weitere Verzögerung sei "nicht mehr tragbar" gewesen, erklärte Bieler.
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Bevölkerung und Gemeindevertreter will man durch einen "offenen Planungsprozess" aktiv einbinden. |
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Schwerpunkt auf Korridor bei Mannersdorf
Nun soll der Schwerpunkt bei den Planungen auf einen Korridor westlich von Mannersdorf gelegt und dabei der bestehende Grenzübergang Rattersdorf einbezogen werden.
Bevölkerung und Gemeindevertreter will man durch einen "offenen Planungsprozess" aktiv in das Projekt einbinden.
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ÖVP: "Hoffentlich keine Alibi-Aktion"
Die Bevölkerung, ein Personenkomitee und die ÖVP hätten seit langem auf einen raschen Weiterbau der S31 bis zur ungarischen Staatsgrenze gedrängt, erklärte Landtagsabgeordneter Werner Gradwohl (ÖVP) in einer Aussendung. Es bleibe zu hoffen, dass "der heutige Spatenstich nicht wieder eine Alibi-Aktion" sei.
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Grüne: "Behauptung falsch"
"Einmal mehr streut Verkehrslandesrat Helmut Bieler der Bevölkerung Sand in die Augen. Die Behauptung, ein Weiterbau der S31 würde zur Verkehrsentlastung beitragen, ist heute genauso falsch wie vor zehn Jahren. Das weiß auch Landesrat Bieler", sagte Grün-Landessprecher Josko Vlasich.
Die Asfinag verfüge nicht über die notwendigen Finanzmittel, auf ungarischer Seite sei keinerlei Weiterbau vorgesehen. Sogar der vorgeschlagene Grenzübertrittspunkt sei von Ungarn abgelehnt worden.
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burgenland.ORF.at; 17.3.10
Im Verkehrsausschuss des Parlaments ist die Novelle zum Bundesstraßengesetz beschlossen worden. Erstmals wird ein Schnellstraßenprojekt aus dem Bundesstraßengesetz genommen - es geht um die Umfahrung Schützen am Gebirge
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