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MI | 11.04.2012
Sarg bei Begräbnis (Bild: Fotolia/Myrlys Stockdale)
KULTUR
Schauriges und witziges rund ums Sterben
Schaurige und witzige Geschichte rund ums Sterben gibt es am Donnerstag in Eisenstadt zu hören. Julius Müller war 30 Jahre als Bestatter tätig. Seine Erlebnisse hat er im Buch "Es ist fast ein Vergnügen zu sterben" festgehalten.
Totenvogel und Grufspion
Julius Müller beginnt sein Buch mit dem Alphabet der letzten Dinge. Die Leser erfahren so das Wichtigste von Arrangeur bis Zeremonie. Es geht um Begriffe wie Leichenfladerer, Leichenwäscher, Totenvogel, Gruftspion, Pompfüneberer - der Volksmund kennt viele Namen für den Berufsstand des Bestatters.

Kuriose Erlebnisse bei der Bestattung
Autor Julius Müller bezeichnet sich selbst als Bestatter mit Leib und Seele. Er war nicht nur 28 Jahre bei der Bestattung Wien beschäftigt, sondern auch Chef des Bestattungsmuseums. Als solcher hatte er viele kuriose Erlebnisse - und die hat er eben in seinem Buch verewigt.
Begraben im Stadion
Man erfährt auch Seltsames. Etwa, dass der Hamburger Sportverein kurz HSV seinen Fans ganz etwas Besonderes bietet: den HSV Friedhof gegenüber dem Stadion, wo sich Fans begraben lassen können. Der Friedhof ist einem Stadion nachempfunden, die Anlage wird durch ein Fussballtor betreten.
Lesung in Eisenstadt
"Es ist fast ein Vergnügen zu sterben" von Julius Müller ist im Seifert Verlag erschienen. Der Autor liest am Donnerstagabend ab 19.00 Uhr im Restaurant Bienenkorb in Eisenstadt aus seinem Buch.
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