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MO | 13.02.2012
Notarzteinsatzfahrzeug. (Bild: ORF)
UMWELT
Einsatzfahrzeug neu: Rotes Kreuz gibt Erdgas
In Oberwart wurde am Freitag das erste mit Erdgas betriebene Notarzteinsatzfahrzeug präsentiert. Bessere Umweltverträglichkeit und geringere Betriebskosten waren für das Rote Kreuz ausschlaggebend für die Anschaffung.
Rund 800 Einsätze pro Jahr
Rund 25.000 bis 30.000 Kilometer legt ein Notarzteinsatzwagen im Jahr zurück, zu rund 800 Einsätzen wird er gerufen.

In Oberwart wurde am Freitag das erste mit Erdgas betriebene Notarztfahrzeug präsentiert und gesegnet.
BEGAS zahlt Treibstoff für ein Jahr
Der VW Touran ist seit einem Monat im Probebetrieb. Er verfügt über sämtliche Materialien, die für die medizinische Versorgung von Notfallpatienten erforderlich sind.

Inklusive Ausbau zum Notarzteinsatzfahrzeug belaufen sich die Gesamtkosten für das neue Notarztauto auf zirka 65.000 Euro. Getragen werden sie zur Gänze vom Roten Kreuz. Die BEGAS übernimmt die Treibstoffkosten für das erste Jahr.
Kostet rund die Hälfte
Für das Erdgasauto sprechen viele Vorteile, sagte der burgenländische Rettungsdienstleiter, Hans-Peter Polzer. "Die Vorteile liegen auf der Hand. Es ist relativ umweltfreundlich. Die Kosten sind bei rund der Hälfte von diesel- oder benzinbetriebenen Autos."
Notarzteinsatzfahrzeug. (Bild: ORF)
350 Kilometer kann man mit dem Fahrzeug erdgasbetrieben fahren.
Im Bezirk Oberwart
Im Burgenland gibt derzeit erst sieben Erdgas-Tankstellen. Für das neue Notarztfahrzeug werde das Tanken aber nicht zum Problem werden, so Polzer.

Der Einsatzbereich des Fahrzeuges erstrecke sich auf den Bereich des Bezirkes Oberwart, wo sich auch eine Erdgas-Tankstelle befinde. 350 Kilometer könne man mit dem Fahrzeug erdgasbetrieben fahren. Ein Ersatztank mit Benzin reiche für 100 Kilometer.
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