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DI | 14.02.2012
Betende Hände (Bild: dpa/Oliver Berg)
WOLFAU
Tiefe Betroffenheit über Missbrauchsvorwürfe
Tiefe Betroffenheit in Wolfau. Die Kirche und der Pfarrhof sind am Mittwoch verwaist, der Pfarrer verschwunden. Von den Missbrauchsvorwürfen gegen ihren Pfarrer, haben die Wolfauer erst aus dem Radio gehört.
Die Wolfauer sind tief betroffen.
"Er war eigentlich ein guter Pfarrer"
Von den Vorwürfen gegen ihren Pfarrer haben die Menschen am Mittwoch aus dem Radio erfahren.

"Ich habe das nicht gewusst, es war eigentlich ein sehr lieber und guter Pfarrer", sagt etwa Gertrude Schweighofer.

"Ich bin betroffen, da fehlen mir die Worte", sagt Regina Wenzel.
"Es gab nie Gerüchte"
"Es gab in Wolfau nie Gerüchte diesbezüglich. Und was da passiert ist, wird selbstverständlich verurteilt. Und die Leute sind sicher enttäuscht. Und man muss jetzt an die Opfer denken, das denen geholfen wird", sagt Walter Pfeiffer, Bürgermeister von Wolfau.
In einem Interview mit dem ORF erklärte der Pfarrer, warum er gegen den Zölibat sei.
Interview vom 01.02.09
Der Pfarrer der Gemeinde Kitzladen war deshalb unter anderem deswegen beliebt, weil er eine sehr liberale Einstellung hatte.

In einem Interview mit dem ORF Burgenland erklärte er vor einem Jahr, warum er gegen den Zölibat sei.
Jetzt zuständig: Dechant von Mariasdorf
Per Presseaussendung hat die Diözese Eisenstadt am Vormittag mitgeteilt, dass der Wolfauer Priester sein Amt nun freiwillig zurückgelegt hat.

Zuständig für die Pfarre Wolfau-Kitzladen ist ab sofort der Dechant von Mariasdorf.
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