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DO | 23.02.2012
S31_Ortstafel (Bild: ORF)
MITTELBURGENLAND
Noch heuer Start für S31-Verlängerung
Noch heuer soll mit den Bauarbeiten zur Weiterführung der S31 im Bezirk Oberpullendorf begonnen werden. Der erste Teilabschnitt soll bis zur B61 zwischen Unterpullendorf und Mannersdorf führen.
Erster Streckenabschnitt fix
Die Verlängerung der S31 bis zur Staatsgrenze bei Rattersdorf soll nicht zu einer unendlichen Geschichte werden. Der erste Abschnitt der Strecke ist mittlerweile fix.

Das sechs Kilometer lange Teilstück soll zweispurig bis zur B 61 zwischen Unterpullendorf und Mannersdorf führen. Die Kosten für den Ausbau betragen 20 Millionen Euro.
Neue Verladestation geplant
Laut Hans Godowitsch von der Baudirektion soll noch heuer mit dem Bau begonnen werden. Um die Eisenbahnschienen nicht kreuzen zu müssen, soll bei der B61 eine neue Verladestation der ÖBB errichtet werden - und zwar statt den beiden Verladestationen in Oberloisdorf und Oberpullendorf.

"Die beiden Verladestationen könnte man zusammenlegen und dann müsste man in weiterer Folge nicht mehr mit den schweren Lkws durch Ortsgebiet fahren, um zur Verladestelle zu kommen", so Godowitsch.
Arbeitskreis zur weiteren Streckenführung
Zur weiteren Streckenführung hat Landesrat Helmut Bieler (SPÖ) nun in den betroffenen Orten einen offenen Arbeitskreis initiiert.
Ursprüngliche Variante
Die ursprünglich Variante, die bei Klostermarienberg über die Grenze geführt hätte, ist am Widerstand der ungarischen Gemeinde Olmod gescheitert.
Neue Variante
Die neue Variante führt nun westlich von Mannersdorf, quert die Landesstraße zwischen Oberloisdorf und Unterloisdorf, passiert die Grenze nördlich des derzeitigen Grenzübergangs Rattersdorf und mündet in die Bundesstraße auf der ungarsichen Seite bei Köszeg. Diese Trassenführung stehe nun zur Diskussion.
S31_Landkarte (Bild: ORF)
Positiver Grundtenor in der Bevölkerung
In einem offenen Planungsprozess sollen jetzt alle Beteiligten ihre Ideen einbringen, meinte Bieler. Diese Vorschläge sollen gemeinsam mit dem Land und mit der Asfinag eingearbeitet und dann möglichst rasch umgesetzt werden.

"Wie ich die ersten Gespräche geführt habe im Herbst des vorigen Jahres, ist das sehr positiv gekommen. Jetzt geht es um die realistische und tatsächliche Umsetzung. Jetzt ist mehr Sensibilität angesagt, die Menschen sind auch vorsichtiger geworden, aber der Grundtenor ist nach wie vor positiv", so Bieler.
Gemeinden brauchen Entlastung
Man brauche dringend eine Entlastung, hieß es von den Gemeindevertretern. Die ganz genaue Trassenführung müsse nun diskutiert werden.

Zudem soll die neue Schnellstraße der Region auch einen wirtschaftlichen Vorteil bringen.
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