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DI | 14.02.2012
Radweg (Bild: APA/Techt)
TOURISMUS
Modellregion fordert Radwege und Ausbildung
Nach eineinhalb Jahren wurde nun Bilanz über die "Modellregion Tourismusnetzwerk Neusiedler See" gezogen: Anhand eines mit der Bevölkerung erstellten Katalogs werden weiter Radwege und mehr Ausbildung gefordert.
28 Gemeinden
Am 24. April 2008 wurde in Mörbisch die "Modellregion Tourismusnetzwerk Neusiedler See"als Österreichs erste ihrer Art aus der Taufe gehoben. Ziel des auf eineinhalb Jahre anberaumten Projekts war die nachhaltige touristische und wirtschaftliche Entwicklung der Region.

28 Gemeinden rund um den Neusiedler See waren in das Netzwerk eingebunden.
Von der Bevölkerung nach oben
Auf der Basis von regelmäßigen, moderierten Veranstaltungen und Gesprächen mit Unternehmern, Tourismusverantwortlichen, Gemeinden, aller im Tourismus Beschäftigten und interessierten Bürgeren wurde von Peter Zellmann vom Institut für Freizeit- und Tourismusforschung ein Bewertungs- und Forderungskatalog erstellt.

Dem Prozess lag das Prinzip "bottom up" zugrunde - von der Bevölkerung nach oben und nicht von oben verordnet war die Devise.
Radwege und Ausbildung gefordert
Zur Präsentation des jetzigen Status des Projekts waren mehr als 50 Bürgermeister der Gemeinden rund um den See gekommen.

Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) versprach eine schnelle Umsetzung ihrer Forderungen. Die Gemeinden wollen vor allem einen Ausbau des Radwegenetzes und mehr als 50 - Bürgermeister der beteiligten Gemeinden und weitere Maßnahmen im Ausbildungs- und Schulungsbereich.
"Der Forderungskatalog liefert wertvolle Anhaltspunkte, wie wir Ziele erreichen können."
Niessl: Arbeitsplätze schaffen
"Die Region Neusiedler See besitzt in manchen Bereichen Modellcharakter - beim Naturschutz, bei der Energiegewinnung, oder als UNESCO-Welterbe. Wir wollen aber in allem besser werden, uns touristisch nachhaltig als Ganzjahresdestination etablieren, und durch ein qualitätvolles touristisches Angebot die Lebensqualität aller BürgerInnen erhöhen", sagte Niessl.

"Wir wollen aber auch neue Arbeitsplätze schaffen. Der Forderungskatalog liefert wertvolle Anhaltspunkte, wie wir diese Ziele erreichen können."
Grenzüberschreitendes Projekt geplant
Das Projekt der Modellregion soll nun in ein grenzüberschreitendes Projekt übergehen. Gespräche mit dem zuständigen Bundesministerium sollen folgen.
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