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GESUNDHEIT |
22.10.2009 |
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Psychosozialer Dienst feiert 50 Jahre
Der Psychosoziale Dienst Burgenland (PSD) feiert sein 50-jähriges Bestehen. Seit 1959 ist er mit seinen Beratungszentren und Betreuungseinrichtungen erste Anlaufstelle für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige.
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Psychisch Kranke und ihre Angehörigen werden ambulant betreut. |
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80 Mitarbeiter
Ehemals als Verein gegründet, wurde der PSD mittlerweile zu einer GesmbH umgewandelt und beschäftigt 80 Mitarbeiter - von Fachärzten und Psychotherapeuten über Psychologen und Sozialarbeiter bis hin zu Pflegepersonal.
Ambulante Betreuung
Im Vordergrund der Arbeit des PSD steht die ambulante Betreuung von psychisch Kranken - auch Kindern - und Suchtkranken, aber auch von Angehörigen psychisch Kranker.
Dazu gibt es in allen Bezirken Zentren für seelische Gesundheit, wo die Teams des Psychozialen Dienstes tätig sind.
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Die Wirtschaftskrise lässt die Zahl der psychischen Erkrankungen steigen. |
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Bedarf steigt weiter
Das Konzept für diese flächendeckende Versorgung stammt von Karl Dantendorfer, dem Psychiatriekoordinator des Burgenlands. Er ortet in diesem Bereich einen noch immer steigenden Bedarf.
Denn gerade im Bereich der Pyschiatrie würden die Erkrankungen zunehmen, nicht zuletzt aufgrund der Wirtschaftskrise, so Dantendorfer.
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Mehr depressive Erkrankungen
"Wir sehen wesentlich mehr depressive Erkrankungen, wesentlich mehr Angststörungen, das heißt, wir können uns nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern die Entwicklung geht weiter. Und wir wissen, dass wir dabei auch in Zukunft die Unterstützung des Landes haben werden", so Dantendorfer.
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Fachärzte fehlen
Was dem PSD derzeit fehlt - so wie vielen ähnlichen Einrichtungen -, sind Fachärzte. Hier setze man nun auf Kooperationen mit benachbarten Bundeländern, sagte PSD-Geschäftsführer Karl Helm. In Österreich würden rund 100 bis 150 Fachärzte fehlen.
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Kooperation mit Graz und Wien
"Wir sind im Süden eine Kooperation mit der MedUni Graz eingegangen. Ein ähnliches Modell wollen wir natürlich und überlegen wir gerade mit der MedUni Wien einzugehen, wo bewusst auch für den PSD Leute ausgebildet werden", so Helm.
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Ohne Überweisung
Für die Behandlung in den Zentren für seelische Gesundheit ist keine Überweisung notwendig. Da es auch eine Kooperation mit der Krankenkasse gibt, ist die Behandlung für den Patienten kostenlos. Die Abrechnung erfolgt direkt über die E-Card.
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Link:
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