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MI | 11.04.2012
S31 (Bild: ORF)
STRASSENBAU
S31: Neue Pläne im Mittelburgenland
Der Ausbau des zweiten Abschnitts der S31 ist beschlossen. Die Verlängerung von der B61 bis zur Grenze sollte mit dem Grenzübertrittspunkt Olmod umgesetzt werden. Die ungarische Gemeinde war aber dagegen. Jetzt gibt es einen neuen Plan.
Olmod setzte sich durch
Nach einem Gespräch im Juni mit dem ungarischen Staatsekretär für Infrastruktur, wurde von Straßenbaulandesrat Helmut Bieler (SPÖ) für spätestens Ende September eine Entscheidung bezüglich des Weiterbaus der S31 nach "Variante drei" gefordert.

"Variante drei" bedeutet: Bei der Trassenführung des zweiten Abschnittes sollte die Variante mit Grenzübertrittspunkt Olmod umgesetzt werden. So war es ursprünglich vorgesehen. Doch die Gemeinde Olmod ist dagegen.
Neuer Plan
Deswegen werde jetzt umdisponiert, so Bieler. Der Planungsschwerpunkt wird auf den Korridor westlich von Mannersdorf gelegt. Der bestehende Grenzübergang Rattersdorf wird dabei einbezogen.
Kosten von 20 Millionen Euro
Der Baubeginn für den ersten Abschnitt der Schnellstraße bis zur B61, der Günser Straße, wird um zwei Jahre vorgezogen. Die Errichtungskosten betragen 20 Millionen Euro.

Mit diesem rund sechs Kilometer langen Teilstück wird ein verkehrswirksamer Abschnitt zur Entlastung der Orte Oberpullendorf und Unterpullendorf, sowie Steinberg-Dörfl und Oberloisdorf errichtet, so Bieler.
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