Burgenland ORF.at
wetter.ORF.at
MO | 13.02.2012
Plakat für die "A faire Milch" (Bild. ORF)
LANDWIRTSCHAFT
Milchbauern protestieren mit Mahnfeuern
Die Situation bei den heimischen Milchbauern hat sich noch immer nicht beruhigt. Die Rede ist von "Fehlentwicklungen" in der Milchwirtschaft. In ganz Österreich protestieren Milchbauern daher mit Mahnfeuern - auch im Burgenland.
Die IG Milch will einen Einklang von Angebot und Nachfrage.
Gegen "Fehlentwicklung"
Die in Oberösterreich angesiedelte IG Milch macht sich gegen die - wie sie es nennt - Fehlentwicklungen auf dem europäischen Milchmarkt stark.

Konkret geht es um den Sonderagrarministerrat in Brüssel am Montag, bei dem keine Ergebnisse zustande gekommen sind.

Mahnfeuer in Oberschützen
Deswegen wird weiter protestiert. Am Mittwoch werden in ganz Österreich Mahnfeuer entzündet - im Burgenland in Oberschützen.

Die IG Milch fordert vor allem eines: Angebot und Nachfrage auf dem heimischen Milchmarkt sollen in Einklang gebracht werden. Für den Umfang der Produktion soll es gesetzliche Grundlagen geben.

Gemeinsamer Protest
In Oberschützen kommen Mittwochabend Milchbauern aus dem ganzen Burgenland zusammen, um gemeinsam zu protestieren, sagt Georg Amtmann, Milchbauer aus Oberschützen.
"Völlig falsche Agrarpolitik"
"Wir sind der Meinung, dass die Agrarpolitik in Europa momentag völlig verkehrt läuft. Sie zerstört die Existenzen tausender Familienbetriebe in Österreich. Daher geben wir nicht kampflos auf, sondern wir wollen die Leute informieren, was alles auf dem Spiel steht", so Amtmann.
26 Cent pro Liter Milch
Im Burgenland liefert der Großteil der
Milchbauern an die Milchgenossenschaft Niederösterreich, nachdem die Mona Produktions Gmbh die Verträge mit ihnen nicht mehr verlängert hatte. Seither bekommen sie für einen Liter Milch 26 Cent.

Viele Milchbauern sind mit diesem Milchpreis zwar nicht zufrieden, haben aber keine andere Alternative gesehen, sagt Amtmann.
Ganz Österreich
Burgenland News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News