Haydn-Jahr: Auftakt mit vier Symphonien Mit gleich vier Symphonien hat der Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt am Dienstagabend auf Schloss Esterhazy in Eisenstadt das Musikprogramm des Haydn-Jahres gestartet.
Umjubelt Die heftig bejubelte Interpretationen Harnoncourts im Haydn-Saal ließen keine Wünsche offen.
Es begann mit der Nr. 1: Haydns erste Symphonie D-Dur ließ zu Beginn des Konzerts spüren, welch umfassende Entwicklung der Komponist durchlebt hat.
Höhepunkt in Moll Zum Höhepunkt des Abends geriet die Nr. 95 C-Moll (kürzlich auch im Wiener Musikverein zu hören) zu Beginn des zweiten Teiles. Transparent im Klang, hinreißend in der Emotion, umwerfend in der Detailliebe stürzte sich Harnoncourt auf das in London entstandene Werk, und fand eine Sprache, die man nicht nur "durch die ganze Welt", sondern vor allem auch in der heutigen Zeit noch genau versteht.
"Paukenmesse" Zuvor hatte sich am Dienstagnachmittag der Arnold Schoenberg Chor in der Bergkirche dem Sakralmusiker Haydn gewidmet. Mit Haydns Mausoleum im Blickfeld gab man unter Dirigent Erwin Ortner die sogenannte "Paukenmesse", Komponist Gerhard Krammer las zwischendurch Texte zu Haydn.
41 Konzerte Anlässlich des 200. Todestages von Joseph Haydn (1732-1809) am 31. Mai sollen heuer in 41 Konzerten alle 107 Symphonien des Komponisten in Eisenstadt erklingen.