Burgenland ORF.at
MI | 11.04.2012
S31. (Bild: ORF)
VERKEHR
S31-Weiterbau soll 2010 beginnen
2010 soll mit dem Bau der Weiterführung der S31 von Oberpullendorf bis zur Staatsgrenze begonnen werden. Am Mittwoch wurde über den Planungsfortschritt im Detail informiert.
Im Generalverkehrsplan
Verkehrslandesrat Helmut Bieler und Landesrat Peter Rezar (beide SPÖ) wiesen bei der Präsentation der Pläne auf die große Bedeutung des Straßenbauprojektes für das Burgenland hin.

Es sei dem Land gelungen, den Weiterbau der S31 bis zur Staatsgrenze in den Generalverkehrsplan des Bundes aufzunehmen. Der Bund komme für die Finanzierung des Straßenbaus auf, so Bieler.
Baubeginn im kommenden Jahr
Um mit den Bauarbeiten vorzeitig beginnen zu können, will das Land die Kosten vorfinanzieren, damit wäre ein Baubeginn im kommenden Jahr möglich.
20 Millionen Euro
Das geplante Straßenteilstück ist sechs Kilometer lang; die Baukosten dafür betragen rund 20 Millionen Euro.
"Wirtschafts- und Lebensader des Bezirkes"
Schneller in die Therme
"Die S31 ist die Wirtschafts- und Lebensader des Bezirkes und hat bisher viele Betriebsansiedlungen, Verkehrsentlastung für die Anrainer und auch große Erleichterungen für die Pendler gebracht", sagte Rezar.

Eine Weiterführung bis zur Staatsgrenze würde wichtige Wirtschaftsräume verbinden und hätte auch eine weitere Entlastung der Bevölkerung zur Folge. Auch ein rascheres Erreichen der Familientherme Lutzmannsburg wäre möglich.
Gespräche mit Ungarn
Es gäbe Schwierigkeiten beim zweiten Abschnitt, sagte Bieler: "Hier brauchen wir die Zustimmung von der ungarischen Seite. Die Gemeinde Olmod ist mit der geplanten Trassenführung nicht ganz einverstanden, weshalb noch Gespräche geführt werden müssen".

Ende Februar wird es ein Gespräch mit den Ungarn und der Asfinag geben.
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