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MO | 13.02.2012
Infrarotkabine (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
Infrarotkabinen liegen im Trend
Sich ein Stück Wellness ins eigene Haus holen - das ist derzeit der Trend schlechthin. Sauna-, Infrarot- und Dampfkabinen boomen. Sie sind im Moment der Verkaufsschlager.
Sauna (Bild: ORF) Steigerung des Wohlbefindens
Wärme wird schon seit Jahrtausenden zur Steigerung des Wohlbefindens und Heilung von Krankheiten eingesetzt. Denn durch die Erhöhung der so genannten "Körperkerntemparatur" werden Stoffwechselprozesse im Körper hochgefahren und so kurzzeitig mehr Kräfte mobilisiert.

Immer mehr Leute wollen in den eigenen vier Kabinenwänden schwitzen und stellen sich deswegen zuhause Infrarot-, Sauna- oder Dampfbadkabinen auf.
Je nach Geldbeutel
"Beim Dampfbad ist der Unterschied, dass man kein Holz hat sondern Material, das feuchtigkeitsabweisend ist. In der Infrarotkabine hat man Strahler, die rundherum angeordnet sind, es gibt auch Farblicht", so Experte Michael Schmikal.

Je nach Geldbeutel gebe es auch Designelemente ganz nach Wunsch, etwa eine Fablichttherapie mittels LED und Fernbedienungen.
Kabinen (Bild: ORF)
Verschiedene Wirkungsweisen
Verschiedene Kabinen und verschiedene Wirkungsweisen: In einer Infrarotkabine erzielt man schon bei geringen Temparaturen einen Schwitzeffekt - nämlich mit Hilfe von Tiefenwärmestrahlern. Besonders verspannte Muskeln werden so gelockert.

Ein Dampfbad ist besonders für Leute mit schwachem Kreislauf empfehlenswert. 50 bis 60 Grad hat es in einem Dampfbad bei 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. Neben der Stärkung des Immunsystems wird so auch noch die Haut streichelzart.

In einer Sauna schwitzt man am meisten: zwischen 90 und 100 Grad hat es in solchen Kabinen. Durch die Wechselwirkung "Heiß-Kalt" kann so zum Beispiel Erkältungskrankheiten gut vorgebeugt werden.
Do it yourself
Die Kabinen können auch in Eigenregie zuhause aufgebaut werden. Dazu braucht man mindestens drei bis fünf Quadratmeter Platz - und das nötige Kleingeld.

"Wenn ich auf Qualität Wert lege, geht es bei 3.000 bis 4.000 Euro los. Nach oben gibt es keine Grenzen", sagte Schmikal.
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