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MI | 11.04.2012
Taucher mit Christbaum. (Bild: ORF)
FREIZEIT
"Christbaumversenken" im Neufelder See
Der Neufelder See (Bezirk Eisenstadt Umgebung) ist seit Jahren Schauplatz einer besonderen Advent-Tradition. Im See wird ein Christbaum versenkt - zum Dank für eine unfallfreie Saison. Am Sonntag war es wieder soweit.
Das Christbaumversenken wird seit 28 Jahren veranstaltet.
Zum Abschluss der Saison
Zuerst wird das kleine Bäumchen noch festlich geschmückt - dann geht es unter Wasser. Und viele temperaturresistente Sporttaucher machen bei dieser Aktion mit - bei einer Außentemperatur von vier Grad und einer Wassertemperatur von sieben Grad.

Der Brauch beschließt die Tauchsaison am See. Zum einen ist sie Dank für eine unfallfreie Saison und zum anderen Gedenken an verunglückte Taucher.
Ziel der Taucher ist eine Plattform in acht Metern Tiefe.
"Stille Nacht" im Wasser
Drei bis vier Grad hat das Wasser in acht Metern Tiefe - dort wird der Christbaum verankert. Dann "blubbern" die Taucher noch "Stille Nacht" - und tauchen wieder auf.

Der Baum bleibt das ganze Jahr unter Wasser und dient den Fischen im See als Laichplatz, erzählt Tauchschulbetreiber Günter Lorenc. Die Bäume bleiben unter Wasser, verrotten aber mit der Zeit.
Taucher im See. (Bild: ORF)
Für einen guten Zweck
Auch zahlreiche Nichttaucher kommen zum Christbaumversenken zum Neufelder See. An Land werden Glühwein und Bäckerei verkauft - und die Spenden werden für einen guten Zweck verwendet.
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