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MO | 13.02.2012
Nikola Hofmanova (Bild: ORF)
SPORT
Schwieriges Jahr für Nikola Hofmanova
2008 war ein schwieriges Jahr für Tennisspielerin Nikola Hofmanova. Als Nummer 401 der Weltrangliste hat sie das selbst gesteckte Ziel heuer nicht erreicht. Sponsoren, Manager und Trainer hoffen aber auf den Durchbruch 2009.
Nur zwei Highlights
Das Tennisjahr 2008 war für Nikola Hofmanova aus Hornstein ein "Rückschlag" der anderen Art. Ein Turniersieg und eine Finalqualifikation - beides in der zweiten Jahreshälfte - waren die einzigen Highlights. Die Spielerin sucht nach Gründen.
Nikola Hofmanova (Bild. ORF)
"Ich habe im ersten halben Jahr nur JunorenTurniere gespielt. Das war vielleicht nicht so gut. Danach habe ich mehr Damenturniere gespielt, wenn ich mehr Glück mit der Auslosung gehabt hätte, wäre das ganz anders gewesen", so Hofmanova.
Sportliche Entwicklung stockt
Den Sieg holt sich Nikola Hofmanova bei einem 10.000-Dollar-Turnier im August in Wien. Die Orange Bowl-Siegerin 2006 macht damit in der Rangliste noch keine großen Sprünge.

Andere Mädchen ihres Alters stürmen in die Top 100. Die sportliche Entwicklung stockt - das merken auch ihre Betreuer.
"Ohne Schläger schneller als mit"
"Was nicht so gut gelaufen ist, ist die spielerische Entwicklung von Niki. Sie hat eine super Grundtechnik, und kann super laufen. Sie ist aber ohne Schläger wesentlich schneller als mit. Kritik ist gut, dass man wieder auf den Boden zurückkommt und noch mehr Gas gibt, damit es nicht so viel Kritik gibt", so Trainer Jan Kukal.
Unterstützer wollen Beteiligung
Seit 2004 hat eine Gruppe von Sponsoren und Gönnern Hofmanovas Weg zum Tennisprofi unterstützt. Ab 2010 wollen sie - so der Plan - am Erfolg beteiligt werden. Sie haben Vertrauen, dass sich dieser auch einstellt.

"Das Treffen hat gezeigt, das die Sponsioren weiter auf Niki setzen, auch wenn am Ende eine Enttäuschung da is", sagte Manager Raimund Stefanits.
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