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MO | 13.02.2012
Notarzthubschrauber Christophorus 11
VERKEHR
Flugrettung im Burgenland bleibt
Der ÖAMTC will an neun Standorten in Österreich die Flugrettung einstellen - wegen gestiegener Kosten und Differenzen über die Einsatzzuteilung werden die Verträge mit der Republik gekündigt. Für das Burgenland hat das aber keine Auswirkungen.
Das Burgenland wird von Oberwart und von Wr. Neustadt aus betreut.
Versorgung durch zwei Stützpunkte
Im Burgenland hat der ÖAMTC einen Flugrettungsstützpunkt in Oberwart, das Nordburgenland wird von Wr. Neustadt aus betreut. Beide Stützpunkte bleiben auch nach 2010 erhalten.

Vom Ende der Flugrettung sind nur jene Standorte betroffen, die der ÖAMTC vom Innenministerium übernommen hat. Weil hier immer häufiger die Zahlungen an den ÖAMTC ausbleiben, entstand dem Autofahrerklub ein Minus in Millionenhöhe. Deshalb wurde jetzt angekündigt, den Betrieb mit Vertragsende einzustellen.
Unbefristete Verträge
Im Burgenland hat das Land seit 1985 einen unbefristeten Vertrag mit dem ÖAMTC für Rettungsflüge, die von Wr. Neustadt aus getätigt werden. Seit zwei Jahren gibt es auch den Standort in Oberwart.

Der Standort im Landessüden kostet laut Auskunft aus dem Büro von Gesundheitslanderat Peter Rezar (SPÖ) 600.000 Euro pro Jahr. Am Standort Wr. Neustadt ist das Land mit 60.000 Euro pro Jahr beteiligt.
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