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MO | 13.02.2012
Schriftzug (Bild: ORF)
UMWELT/LANDWIRTSCHAFT
Zeichen für Gentechnikfreiheit gesetzt
Greenpeace und Bio Austria starteten eine EU-weite Anti-Gentechnik-Kampagne. In einem Feld bei Breitenbrunn säten sie ein Zeichen. "NO GMO" steht dort nun zu lesen. Solche Aktionen sollen europaweit durchgeführt werden.
Gentechnikfreies Europa gefordert
Anlass für die Kampagne sind die von der EU geplanten neue Regelungen für den Schutz von gentechnikfreiem Saatgut.

Greenpeace und Bio Austria, der Verband heimischer Biobauern, fordern ein generell gentechnikfreies Europa und haben nun das Zeichen in das Feld gesetzt.
Schriftzug (Bild: ORF)
Mit diesem Zeichen, das mit Buchweizen in ein Erbsenfeld bei Breitenbrunn gesät wurde, wollen Greenpeace und Bio Austria auf die mögliche Gefahr von gentechnisch manipulierten Produkten aufmerksam machen.

"NO GMO" steht für keine genmanipulierten Organismen.

Das Zeichen lässt sich von Flugzeugen aus, die in Schwechat starten und landen, gut sehen. Derartige Aktionen werden in den kommenden Wochen in ganz Europa durchgeführt.
Mais (Bild: ORF) Recht auf Genteschnikfreiheit durchsetzen
In Österreich wird kein gentechnisch verändertes Saatgut verwendet. EU-weite Regelungen fehlen aber.

"Wir haben das Recht noch nicht auf EU-Ebene durchgesetzt, dass sich Österreich als Staat als gentechnikferei Zone deklarieren darf. Diese Recht wollen wir einfordern und durchsetzen", so Roman Liebhart, Vorstand von Bio Austria.
Greenpeace: Minderheit dominiert Mehrheit
Von der EU-Kommission werden in den nächsten Wochen Fragen zum Schutz von Saatgut vor gentechnischen Verunreinigungen behandelt. Greenpeace und Bio Austria fordern, dass die Reinheit des derzeitigen Saatguts garantiert werden muss.

"Angesichts der geringen Erfolgsgeschichte, die die Gentechnik hat, jetzt durch immer neue Zulassungen von Pflanzen, die Bio-Landwirtschaft und die gentechnikfreie Landwirtschaft massiv unter Druck zu setzen, ist Inakzeptabel. Hier dominiert eigentlich eine Minderheit die Mehrheit", sagte Steffen Nichtenberger von Greenpeace.
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