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MO | 13.02.2012
Wald (Bild: ORF)
Forstwirtschaft
Neue Wald-Krankheiten durch Klimawandel
Die burgenländischen Land- und Forstbetriebe spüren den Klimawandel: Extreme Wetterereignisse und geringe Niederschlagsmengen führen zu Trockenschäden bei Kiefer und Eiche und neuen Krankheiten, heißt es.
Kampf mit Klimawandel
Man kämpfe massiv mit der Klimaproblematik, sagte Hans Peter Weiss, Geschäftsführer des Verbandes "Land & Forst Betriebe Burgenland".
Bewusstsein für Bedeutung schaffen
Die Forstwirtschaft beliefert die holzverarbeitende Industrie und Ökoenergieanlagen mit Biomasse. Die nachhaltige und ökologische Entwicklung der Flächen koste aber Geld, sagte Weiss.

Gerade im "Waldland" Österreich soll deshalb ein Bewusstsein für die Leistung der Land- und Forstbetriebe geschaffen werden, erklärte Weiss.
28 Betriebe mit 450 Mitarbeitern im Burgenland
Wichtiger Beitrag zur Wirtschaft
Weiss betonte auch, dass die Land- und Forstwirtschaft neben dem Tourismus der zweite Sektor in Österreich mit einer positiven Außenhandelsbilanz sei. Damit trage man wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung bei.

Die 28 Mitglieder des Verbandes der "Land & Forstbetriebe Burgenland" beschäftigen rund 450 Mitarbeiter.
Förderungen verteidigt
Die Förderungen für große Agrarbetriebe seien ein oft diskutiertes Thema. Die Leistung für die Gesellschaft sollte auch entsprechend abgegolten werden, forderte Weiss.

Wegen der steigenden Preise für die Betriebsmittel wären viele Betriebe ohne finanzielle Unterstützung auch nicht in der Lage zu wirtschaften, erklärte Nikolaus Draskovich von der Forst- und Gutsverwaltung Draskovich in Güssing.
Mendsdorff-Pouilly Obmann
Der Verband "Land & Forst Betriebe Burgenland" wurde 1956 gegründet und zählt 28 Mitgliedsfirmen. Rund 58.000 Hektar Forst-, Landwirtschafts- und Naturfläche werden bewirtschaftet. Obmann der Interessensvertretung ist Alfons Mensdorff-Pouilly.
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