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MI | 11.04.2012
Kürbisse (Bild: ORF)
LANDWIRTSCHAFT
Schwache Ernte: Kürbiskernöl wird teurer
Die Kürbisernte ist heuer enttäuschend verlaufen. Die unterdurchschnittliche Ernte bleibt nicht ohne Folgen: Das Kernöl wird erstmals seit Jahren teurer. Und das bei geringerer Qualität.
Kürbisernte (Bild: ORF) Rund 1.500 Hektar
Auf rund 1.500 Hektar wurden heuer Ölkürbisse angebaut. Die Ernte erfolgt großteils mit vollautomatischen Geräten.

Obwohl das Südburgenland aufgrund des Klimas und des Bodens für den Kürbisanbau bestens geeignet ist, wollten sie heuer nicht so richtig gedeihen. Die Bauern sprechen von einer schwachen Ernte.
"Unter dem Durchschnitt"
"Die Ernte ist unter dem Durchschnitt, etwa ein Drittel weniger als im Vorjahr", so Heinz Gansfuß, Kürbisbauer aus Kulm. Im Sommer sei es zu feucht gewesen, der Kürbis habe es lieber trockener.
Kürbiskernöl (Bild: ORF)
Auch Qualität heuer nicht so gut.
Preis wird steigen
Die schwache Kürbisernte bleibt nicht ohne Folgen: Das Kürbiskernöl wird erstmals nach Jahren teurer werden.

Aber auch die Qualität der Kürbiskerne war schon einmal besser. Die Qualität der Kerne sei eher mäßig, der Ertrag werde unter dem Schnitt liegen. Die Preise für die Kerne werden pro Kilo um sieben bis zehn Prozent. Der Preis für das Öl werde um etwa einen Euro steigen, sagen die Bauern.
Bauern arbeiten fast rund um die Uhr
Julius Pethö aus Zahling ist mit seinen Erntemaschinen derzeit im gesamten Südburgenland unterwegs - täglich werden bis zu 15 Hektar abgeerntet. Er sei mit seinen beiden Söhnen fast Tag und Nacht unterwegs. Am Tag werde geerntet, danach getrocknet.
Rund 160.000 Liter
Burgenlandweit werden im Jahr rund 160.000 Liter Kernöl erzeugt. Die Kürbisernte selbst dürfte noch etwa eine Woche dauern.
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