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MI | 11.04.2012
Kuh (Bild: ORF)
LANDWIRTSCHAFT
Zuchtrinder als Exportschlager
Zuchtrinder aus dem Burgenland sind bei Bauern in Süd- und Osteuropa gefragt wie noch nie. Die Nachfrage ist derzeit weit größer als das Angebot. Besonders die Russen sind im Burgenland mittlerweile zu Stammkunden geworden.
Die Zuchtrinder aus dem Burgenland sind international sehr gefragt.
Von Marokko bis Russland
Burgenlands Rinder sind international gefragt. Viehzüchter von Marokko bis Russland kaufen im Burgenland ein. Ausschlaggebend dafür sei die hohe Qualität, so Johannes Lehner, Geschäftsführer des Burgenländischen Fleckviehzuchtverbandes. "Wir haben die besten Zuchtwerte in Österreich", so Lehner.
Ausgeklügelte Logistik
Hinter diesen internationalen Viehgeschäften steckt eine ausgefeilte Logistik. Die Tiere werden von österreichischen Export-Firmen direkt beim Bauern eingekauft. Dann sind sie drei Wochen in Quarantäne, dabei werden Untersuchungen durchgeführt, oft sind Tierärzte der keweiligen Exportländer vor Ort. Schließlich werden die Tiere verladen und exportiert.

Der Transport erfolge auschließlich per Lkw, sagt Lehner. Diese Lkw seien tierfreundlich, klimatisiert und mit Futterversorgung.
Derzeit könnte die fünffache Menge geliefert werden.
1.400 Euro pro Rind
Im Durchschnitt erhalten die heimischen Bauern pro Export-Tier rund 1.400 Euro. Der Bedarf an qualitativ hochwertigen Zuchtrindern ist in den Exportländern enorm. "Wir könnten im Moment sicher die fünffache Menge liefern, es gibt aber nicht genug Betriebe", so der Geschäftsführer des Fleckviehzuchtverbandes.

Derzeit werden jährlich rund 150 bis 200 burgenländische Zuchtrinder nach Ost- und Südeuropa exportiert.
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