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DI | 14.02.2012
Hauswirth-Hase (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
Osterhasenstreit: Lindt könnte verlieren
Die Kittseer Firma Hauswirth und der Weltkonzern Lindt & Sprüngli setzen ihren Osterhasenstreit vor dem Europäischen Gerichtshof fort. Lindt könnte die Exklusivrechte auf den eigenen Hasen verlieren.
Kein Osterfriede
Kein Osterfriede im Osterhasenstreit: Hauswirth und Lindt & Sprüngli prozessieren nun vor dem Europäischen Gerichtshof um die Hasen in Gold und mit Masche.
Es geht um das "Kleid"
Seit 2004 kommt der goldene Sitzhase der beiden Firmen nicht zur Ruhe. Dabei geht es nicht um die Schokolade sondern um das "Kleid" der Hasen.

Beide Hasen sind golfarben, der Schweizer Hase hat ein rotes Band. Dies hatte der Osterhase von Hauswirth ursprünglich auch. Es musste aufgrund einer einstweiligen Verfügung aber in ein rot-weiß-rotes Band getuascht werden.
Hauswirth- bzw. Lindt-Hasen. (Bild: APA)
Hauswirth hat in erster Instanz gewonnen.
Entscheidung erst 2009
Lindt brachte Klage ein, weil der burgenländische Hase dem eigenen zum Verwechseln ähnlich sehe und man sich den Sitzhasen in Gold mit rotem Band habe schützen lassen.

Doch Hauswirth focht mit dem Schokoriesen vor Gericht und gewann - in erster Instanz. Nun ist der Europäische Gerichtshof mit der Sache beschäftigt: 2009 sollte entschieden sein, ob der burgenländische Osterhase weiter in den Supermärkten sitzen darf, oder nicht. Die Chancen stehen angeblich nicht so schlecht.
Hauswirth-Hase war früher auf dem Markt
Denn laut einem Markenrechtsexperte stellt sich die Frage, ob die Osterhasenanmeldung von Lindt rechtens ist, Denn der Hauswirth-Hase war schlicht früher auf dem Markt. Die Chancen stehen 50:50, hieß es.

Im für Lindt&Sprüngli schlimmsten Fall könnten die Schweizer die Exklusivrechte auf den eigenen Hasen aus Schokolade verlieren.
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