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MO | 13.02.2012
Garafik: Euros und Burgenlandfahne (Bild: ORF)
RUND 70 MILLIONEN EURO
EU genehmigt Sozial-Förderungen bis 2013
Das Sozial-Förderprogramm des Burgenlandes bis zum Jahr 2013 wurde nun von der EU-Kommission genehmigt. Bis 2013 stehen für Aus- und Weiterbildung sowie Qualifizierung fast 70 Millionen Euro zur Verfügung.
Aus Sozialfonds
Die Fördermittel für Aus- und Weiterbildung sowie die Qualifizierung von Arbeitnehmern kommen zum Großteil von der EU. Das konkrete Förderprogramm wurde am Mittwoch präsentiert.

Die EU stellt aus dem Europäischen Sozialfonds für das Burgenland rund 52 Millionen Euro zur Verfügung. Vom Bund kommen weitere 14 Millionen, vom Land rund 4 Millionen Euro.
Bedarfsorientiert und punktgenau
Mit dem Geld will das Land bedarfsorientierte, punktgenaue Ausbildungsprogramme für Arbeitnehmer finanzieren. Sie sollen genau das lernen, was die Unternehmen benötigen.

"Schwerpunkte sind junge Arbeitnehmer bis zum 25. Lebensjahr, ältere Arbeitnehmer ab 50 Jahren, die Facharbeiterausbildung, die Reintegration in den Arbeitsmarkt und ein Schwerpunkt im Bereich der Gesundheitsberufe und des Gesundheitstourismus", sagte Soziallandesrat Peter Rezar (SPÖ).
Richtung Vollbeschäftigung
Das Ziel des Programms: Der Arbeitsmarkt solle sich in Richtung Vollbeschäftigung entwickeln, sagte Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ). Das sei eine große Herausforderung und bedürfe einer gemeinsamen Kraftanstrengung. Die Arbeitslosigkeit solle bis 2013 auf unter 4 Porzent gedrückt werden.
Umsetzung durch AMS
Die Umsetzung des Förderprogramms erfolgt in erster Linie durch das Arbeitsmarktservice.
Weiterbildung
Unter anderem wolle man Klein- und Mittelbetriebe animieren, mehr als bisher in die Weiterbildung der Mitarbeiter zu investieren, sagte AMS-Geschäftsführerin Helene Sengstbratl.
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