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MO | 13.02.2012
Räucheraal auf dem Teller. (Bild: ORF)
GERÄUCHERTER AAL
Delikatesse aus dem Neusiedler See
Seit einigen Jahren gibt es ein Aussetzverbot für Aale im Neusiedler See, denn der Fisch war im See nie heimisch. Doch in den Fischernetzen findet er sich immer noch. Geräuchert gilt der Aal als Delikatesse.
14 Berufsfischer
Insgesamt gibt es noch 14 Berufsfischer, die Karpfen, Hechte, Zander und andere Fische aus dem Neusiedler See holen, um sie gleich fangfrisch zu vermarkten. Andere wieder veredeln ihren Fang und räuchern die Seespezialitäten.

Beliebt bei deutschen Urlaubern
Eine besonders beliebte Köstlichkeit - vor allem bei deutschen Gästen - ist geräucherter Aal. Auch Fischer Emmerich Varga aus Gols hat sich auf diese Delikatesse aus dem See spezialisiert.
Aale. (Bild: ORF)
Vorsichtig arbeiten
"Schon beim Aufschneiden des Aales muss man vorsichtig sein. Wenn man die Galle erwischt, kann man den Aal nicht mehr fürs Räuchern brauchen. Für die nächste Zeit gibt es noch genug Aale im See", so der Fischer.
Einsalzen und Räuchern
Vor dem Einsalzen muss der Aal gründlich gereinigt werden. Nach zwölf bis 24 Stunden in einer Salzlake geht es dann zum Räuchern.
Aale werden zum Räuchern aufgehängt. (Bild: ORF)
Nie heimisch
Bei den Wissenschaftern hat der Aal wenig Freunde, denn er ist eine ortsfremde Art, die im Neusiedler See nie heimisch war und immer wieder neu ausgesetzt werden musste.

Vor vier Jahren kam dann das endgültige Aussetzverbot. Aale, die jetzt noch herausgezogen werden, kamen noch vor diesem Verbot in den See.
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