Burgenland ORF.at
wetter.ORF.at
MO | 13.02.2012
Mattersburg. (Bild: ORF)
WAHLKAMPF
Mattersburg, die "Stadt ohne Plakate"
Plakate sind für Parteien im Wahlkampf notwendig, für viele Wähler aber überflüssig. Nach einem Gemeinderatsbeschluss 2002 ist Mattersburg eine Stadt ohne Wahlplakate - auch im Nationalratswahlkampf.
Nur am Ortsrand
Wahlplakate gibt es in Mattersburg nur am Ortsrand und bei den Einfahrtsstraßen, nicht aber unmittelbar im Ortskern. Der ist im Wahlkampf plakatfreie Zone.

Einstimmiger Gemeinderatsbeschluss
Grundlage dafür ist ein einstimmiger Beschluss des Gemeinderates. Im Gemeinderatswahlkampf 2002 wurde festgelegt, dass Wahlplakate unmittelbar im Ort nicht erwünscht seien. Das gelte auch jetzt im Nationalratswahlkampf, sagt Bürgermeisterin Ingrid Salamon (SPÖ).
"Alle zwei Meter ein Plakat"
"Wenn man jetzt durch das Land fährt, ist es manchmal wirklich erschreckend, wo und wie Wahlplakate aufgebracht werden. Und natürlich stolpert die Bevölkerung auch in den Ortsgebieten alle zwei Meter über ein Wahlplakat. Wir haben eben 2002 das aufgenommen und gesagt‚ wir plakatieren nicht. Es gibt Möglichkeiten genug für den Wähler, sich zu informieren, und man muss ihn nicht noch verärgern und die Plätze letztendlich mit Wahlplakaten verunstalten", so Salamon.
Zustimmung der Bevölkerung
In Mattersburg selbst gehen die Wahlplakate den Leuten jedenfalls offenbar nicht ab, der Gemeinderatsbeschluss findet durchaus Zustimmung.
Ganz Österreich
Burgenland News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News