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MO | 13.02.2012
Kitesurfer. (Bild: ORF)
Podersdorf
Kitesurfer beschweren sich
Die Kitesurfer in Podersdorf sind unzufrieden: Zu wenig Platz, schlechte Infrastruktur, aber dafür volle Eintrittspreise in das Strandbad - lautet ihre Kritik. Man könne nicht für fünf Prozent der Gäste alles ändern, entgegnet der Bürgermeister.
Zu wenig Platz
Ihr Areal auf dem Nordstrand von Podersdorf ist den Kitesurfern zu klein geworden. Bei idealem Wetter sind bis zu 250 Kitesurfer mit ihren Schirmen, die bis zu 16 Quadratmeter groß sein können und an bis zu 25 Meter langen Leinen hängen, auf dem Strand.
Kitesurfer auf dem Strand. (Bild: ORF)
"Gefährlich und chaotisch"
Wenn der Wind wirklich wehe, komme es auf dem kleinen Areal immer wieder zu chaotischen und gefährlichen Szenen, kritisierte der Kitesurfer Jo Kuenburg.

Ein neu errichteter Metallzaun stelle noch ein zusätzliches Gefahrenpotenzial dar. Die Sanitäranlagen seien weit vom Wasser entfernt und dafür müssten die Kitesurfer auch noch die vollen Eintrittspreise zahlen, so Kuenburg.
Zaun. (Bild: ORF)
Gemeinde: Für alle Badegäste da
Der Bürgermeister von Podersdorf Johann Ettl (ÖVP) sagte, die Gemeinde müsse auf alle Badegäste Rücksicht nehmen.

Es könne nicht sein, dass 100 Gäste den halben Strand beanspruchen, so Ettl. Der Strand in Podersdorf ist rund drei Kilometer lang.
Baldige Lösung nicht in Sicht
Heuer werden sich die Probleme sicher nicht mehr lösen lassen. "Dieses Jahr ist der Zug abgefahren", sagte Bürgermeister Ettl. Man sei aber bereit, über Ideen für das nächste Jahr nachzudenken, um eine für alle Seiten akzeptablen Lösung zu finden.
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